| S T A L I N |
| Einführung |
| 1: Die Revolution |
| 2: Dorf und Fabrik |
| 3: Der große Terror |
| 4: Supermacht Sowjetunion |
| AKTUELLER FILM: |
| Überleben in Kabul - eine Stadt und ihre Frauen (2010) |
| Die Frauen von Kabul: |
| Film (2002) |
| Ausstellung (2003) |
| Foto-Ausstellung (2002) |
| Hilfsprojekt NAZO, Kabul |
| Tschadari & Buz Kaschi |
| Film (1989) |
| Ausstellung |
| Rezension |
| Weitere Filme |
| Frauen mit nie gehörten Namen |
| Mein Vater war ein Märtyrer |
| Afghanische Kinder träumen vom Frieden |
Wann und wie die Tschadari nach Afghanistan kam, ist bis heute nicht bekannt; nur soviel ist sicher, dass sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorwiegend von den Frauen der städtischen Oberschicht getragen wurde. Unter der sowjetischen Besatzung (1979 - 1990) wurde die Tschadari zum Zeichen für afghanische Tradition und schließlich zum Symbol des Widerstandes gegen die sowjetischen Eindringlinge. Die Mudschaheddin, die 1990 - 1996 das Land regierten, schreiben die Tschadari als islamische Kleidung vor, aber erst die Taliban, die von 1996 bis 2001 an der Macht sind, bestrafen die Frauen, die es wagen, sich ohne die Tschadari in der Öffentlichkeit zu zeigen.
Leihgeberin: Elke Jonigkeit, Lohmar
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