| S T A L I N |
| Einführung |
| 1: Die Revolution |
| 2: Dorf und Fabrik |
| 3: Der große Terror |
| 4: Supermacht Sowjetunion |
| AKTUELLER FILM: |
| Überleben in Kabul - eine Stadt und ihre Frauen (2010) |
| Die Frauen von Kabul: |
| Film (2002) |
| Ausstellung (2003) |
| Foto-Ausstellung (2002) |
| Hilfsprojekt NAZO, Kabul |
| Tschadari & Buz Kaschi |
| Film (1989) |
| Ausstellung |
| Rezension |
| Weitere Filme |
| Frauen mit nie gehörten Namen |
| Mein Vater war ein Märtyrer |
| Afghanische Kinder träumen vom Frieden |
"Mein Name ist Dr. Rozia Naser, ich bin Frauenärztin in der ambulanten Klinik in Binisahr. Da ich hier geboren bin, kam ich hierher zurück, obwohl ich an diesem Ort Schreckliches erlebte. Es ist mein Heimatdorf und trotz dieser furchtbaren Ereignisse: gerade hier möchte ich meinen Landsleuten helfen." Vorsichtig fragt E. Jonigkeit nach Rozia´s schrecklichen Erlebnissen. Ihre Geschichte beginnt 1984 und steckte voller Hoffnung. 1984 schickte die damalige Regierung sie mit einem Stipendium in die Ukraine, um Medizin zu studieren. Als sie während der Semesterferien zu Hause war, musste sie mit ansehen, wie bewaffnete Mudschaheddin ihr Elternhaus stürmten. Zuerst erschossen sie ihren Vater, dann ihre Mutter und anschließend noch zwei ihrer Brüder. Sie überlebte, weil die Mudschaheddin ihr Versteck nicht fanden. |
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"Einer der Gründe [für die Angriffe der Mudschaheddin] war, dass ich in der Sowjetunion die Universität besucht hatte. Außerdem hatten alle in meiner Familie studiert und waren gebildete Leute. Die Angreifer, die von sich sagten, dass sie Moslems und Mudschaheddin wären, hatten das Ziel, alle Personen, die studiert hatten und gebildet waren, zu vernichten. Sie haben dieses Massaker durchgeführt, um allen Dorfbewohnern klar zu machen, welche Folgen es hat, zu studieren oder für den damaligen Staat zu arbeiten., bzw. sich weiterzubilden. Ja, das war ihr Ziel, glaube ich."
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